In diesem Tutorial zeige ich euch die genauen Einstellungen, die ihr verwenden solltet, um mit OBS Studio qualitativ hochwertige Videos in 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde zu produzieren. Die verwendeten Einstellungen sind entscheidend, wenn eure Videos eine hohe Qualität haben sollen.
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Videoeinstellungen anpassen
Das erste, was ihr tun müsst, sobald ihr OBS Studio gestartet habt, ist, in der unteren rechten Ecke zu den Einstellungen zu gehen und mit dem Tab „Video“ zu beginnen.
Sowohl die „Basis-(Canvas-)Auflösung“ als auch die „Ausgabe-(Skalierte-)Auflösung“ sollten auf „1920x1080“ eingestellt sein.
Die „Gängigen FPS-Werte“ sollten dann auf „60“ eingestellt werden.
Ausgabeeinstellungen anpassen
Als Nächstes gehen wir zu den „Ausgabe“-Einstellungen und dann zum Reiter „Aufnahme“.

Standardmäßig ist der „Ausgabemodus“ auf „Einfach“ eingestellt, aber ihr solltet ihn auf „Erweitert“ ändern. Hier werden wir die Einstellungen wirklich anpassen.
Das erste, was ihr hier tun müsst, ist, euren „Aufnahmepfad“ festzulegen. Ich würde euch empfehlen, entweder eine interne SSD oder eine externe SSD speziell für eure Aufnahmen zu verwenden.
Für das „Aufnahmeformat“ wählt unbedingt „Matroska Video (.mkv)“ aus. Ihr solltet hier nicht „.mp4“ auswählen, denn wenn OBS abstürzt, verliert ihr eure Aufnahme. Mit der „.mkv“-Datei könnt ihr die Aufnahme jedoch wiederherstellen und dort weitermachen, wo ihr aufgehört habt. Das ist super wichtig.
Etwas später werden wir darauf eingehen, wie ihr OBS dazu bringen könnt, dies nach Abschluss der Aufnahme automatisch in eine „.mp4“-Datei zu konvertieren, damit ihr sie in eure Bearbeitungssoftware importieren könnt.
Beim „Video-Encoder“ würde ich empfehlen, „NVIDIA NVENC H.264“ zu wählen. Wenn ihr einen schwächeren PC habt und diese Option nicht verfügbar ist, wählt stattdessen „x264“.
Den „Audio-Encoder“ lasst ihr unverändert bei „FFmpeg AAC“.
Bei der „Audiospur“ müsst ihr darauf achten, dass ihr nicht dieselbe Spur verwendet, die ihr zum Streamen nutzt (wenn ihr auch streamt). Wenn ihr nicht streamt, könnt ihr die erste Audiospur verwenden.
Bleibt in den „Ausgabe“-Einstellungen und wechselt zum Reiter „Audio“. Hier müsst ihr sicherstellen, dass die Audiospur, die ihr für die Aufnahme verwendet, auf „320“ eingestellt ist. Ihr solltet dies nicht auf „160“ belassen, da dies für das Streaming gut ist, denn wann immer ihr auf einer anderen Plattform streamt, wird euer Audio sowieso komprimiert. Für die Aufnahme wollt ihr die höchste Audioqualität.
Jetzt können wir zurück zum Reiter „Aufnahme“ gehen.
Die „Aufnahmeausgabe“ könnt ihr auf „Deaktiviert“ lassen.
Encoder-Einstellungen anpassen
Das Wichtigste sind die „Encoder-Einstellungen“.
Als Erstes schauen wir uns hier die „Ratenkontrolle“ an. Wir ändern dies von „Konstante Bitrate“ auf „Konstante QP“. Dann sollte der „Konstante QP“ auf „16“ eingestellt werden.
Für die „Keyframe-Intervalle“ wollt ihr dies auf „2 s“ einstellen.
Bei den „Preset“-Einstellungen könnt ihr diese anpassen, aber wenn ihr die beste Qualität wollt, dann solltet ihr diese auf „P7: Langsamste (Beste Qualität)“ einstellen.
Wenn ihr eine Testaufnahme macht und eine Verzögerung feststellt, dann solltet ihr dies auf „P4: Mittel (Mittlere Qualität)“ reduzieren. Je näher ihr an P1 kommt, desto weniger Ressourcen verbraucht es auf eurem Computer, und je höher ihr bei P7 seid, desto mehr Ressourcen verbraucht es.
Für die „Abstimmung“ solltet ihr dies auf „Hohe Qualität“ einstellen.
Der „Multipass-Modus“ sollte auf „Zwei Durchgänge (Viertelauflösung)“ stehen.
Das „Profil“ sollte auf „Hoch“ eingestellt sein.
Ihr solltet „Vorausschau“ deaktivieren, aber „Adaptive Quantisierung“ aktiviert lassen.
Dann sollten „B-Frames“ auf „2“ eingestellt werden.
Jetzt solltet ihr auf „Anwenden“ drücken, aber wir sind noch nicht ganz fertig.
Erweiterte Einstellungen anpassen
Geht als Nächstes zurück zu den Einstellungen und dann zu „Erweitert“.

Hier könnt ihr eure „.mkv“-Dateien automatisch als „.mp4“-Datei herunterladen lassen.
Dazu müsst ihr „Automatisch in MP4 remuxen“ aktivieren.
Das bedeutet, dass ihr die Vorteile der MKV-Datei nutzen könnt. Wenn OBS abstürzt, könnt ihr die Aufnahme wiederherstellen, während die Aufnahme dennoch als MP4-Datei heruntergeladen wird, die sich viel einfacher auf YouTube oder in eure Bearbeitungssoftware hochladen lässt.
Sobald ihr dies ausgewählt habt, drückt auf „Anwenden“, und schon seid ihr bereit zur Aufnahme.
Wenn ihr mit OBS Studio streamen möchtet, sind dies nicht die Einstellungen, die ihr verwenden solltet. Diese Einstellungen sind sehr unterschiedlich und erfordern andere Ressourcen. Wenn ihr die besten Einstellungen für das Streaming haben möchtet, schaut euch unbedingt dieses Video hier an. Darin zeige ich euch alle besten Einstellungen, um einen hochwertigen Stream zu erhalten.




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